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Sage 100 Access 2455 + 3000

(alle Versionen/all versions)

Donnerstag, 20. März 2025

Deutsch

Hintergrund Fehlercode 2455

Mögliche Ursache für Fehlercode 2455 in Sage 100

Hintergrund Fehlercode 3000

Mögliche Ursache für Fehlercode 3000 in Sage 100



Deutsch


Hintergrund Fehlercode 2455

In der Sage 100 trat in einer Kundenumgebung vermehrt der MS-Access-Fehlercode 2455 im Zusammenhang unmittelbar beim Starten der Sage 100 auf ("gbAppStart").


Laut Microsoft gilt:

Der MS-Access Fehlercode 2455 tritt in der Regel auf, wenn versucht wird, auf eine Eigenschaft oder ein Steuerelement zuzugreifen, das außerhalb des aktuellen Gültigkeitsbereichs liegt.

Im vorliegenden Fall war die Lösung jedoch eine ganz andere!


Mögliche Ursache für Fehlercode 2455 in Sage 100

Bei einem Kunden lag die Ursache für diesen Fehler tatsächlich in einer durch die Security-Software "Sophos" beschädigte "OfficeLine.Config"-Datei eines Benutzers.

Beispiel: Für Benutzer "JDoe" liegt z.B. in folgendem Pfad eine Kopie der normalen "OfficeLine.Config"-Datei , jedoch automatisch durch die Sage 100 ergänzt um Informationen , die benutzerprofilspezfisch sind:

C:\Users\JDoe\AppData\Roaming\Sage\Office Line\9.0\OfficeLine.Config

Lösung:

Die Datei im Benutzerprofil des Anwenders wurde gelöscht , da diese eben durch die Security-Software "Sophos" verändert wurde.

Danach ließ sich die Sage 100 wieder problemlos starten.

Sage baut die benutzerspezifische Datei beim Starten der Sage 100 automatisch neu auf.


Anpassung Konfiguration der Security-Software "Sophos"

Der "Sophos"-Hilfe lässt sich entnehmen , dass sich Ausnahmen für spezielle benutzerspezifische Ordner leicht hinzufügen lassen.

https://docs.sophos.com/central/customer/help/de-de/ManageYourProducts/GlobalSettings/GlobalExclusions/ExclusionVariablesWindows/index.html#beispiel-wildcards


Variablen für Ausschlüsse:


Zur Einrichtung von Scan-Ausschlüssen können Sie Variablen verwenden. Machen Sie Ihre Variablen so spezifisch wie möglich. Es ist riskant, den Ausschluss zu verallgemeinern, um mehr Dateien und Ordner abzudecken, als Sie benötigen. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie die folgenden Variablen verwenden, um Ausschlüsse einzurichten, da sie Ihren Schutz verringern.

• %programdata%: Dies schließt C:\ProgramData\ vom Scannen aus.


• %USERPROFILE%: Dies schließt C:\Users\**\ vom Scannen aus.


• %temp%: Dies schließt C:\Users\**\AppData\Local\Temp\ vom Scannen aus.


%appdata%: Dies schließt C:\Users\**\AppData\Roaming\ vom Scannen aus.


• %windir%: Dies schließt C:\Windows\ vom Scannen aus.


• %windir%\System32\: Dies schließt C:\Windows\System32\ vom Scannen aus.


• %windir%\Syswow64\: Dies schließt C:\Windows\Syswow64\ vom Scannen aus.


• %windir%\Temp\: Dies schließt C:\Windows\Temp\ vom Scannen aus.


Hintergrund Fehlercode 3000

In der Sage 100 trat in einer Kundenumgebung vermehrt der MS-Access-Fehlercode 3000 in den verschiedensten Situationen auf. Ein genauer Zeitpunkt und somit eine konkretere Ursache für das Problem ließ sich leider nicht näher eingrenzen.

Laut Microsoft ist der MS-Access-Fehler 3000 leider ein sehr allgemeiner Fehlercode, der durch sehr viele Ursachen ausgelöst werden kann.

(MS-Access Fehlermeldung 3000 aus Sicht des Sage 100-Frontends.)

Mögliche Ursache für Fehlercode 3000 in Sage 100

Wir haben aktuell problematische Druckertreiber in Verdacht. In verschiedenen Situationen iteriert Sage Code alle Druckertreiber des jeweiligen Benutzers und ermittelt dabei spezifische Druckerinformationen.

Häufig in Terminalumgebungen wie Citrix o.a. kommt es dann zu gravierenden Problemen, wenn beispielsweise problematische Druckertreiber, nicht erreichbare Drucker oder dergleichen eingebunden werden.

Dies scheint zu internen Exceptions im Sage Ablauf zu führen (im Sage MS-Access-Frontend) , was wiederum vermehrt den Fehlercode 3000 auslöst.

Nachdem bei dem Kunden sämtliche Drucker für den betr. Anwender gelöscht und nur Citrix-verifizierte Druckertreiber eingebunden wurden, verschwand das Problem.







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